Sportportal MV

Bondar neuer Cheftrainer Rollstuhlfechten

20170214-Cheftrainer Rollstuhlfechten Alexander Bondar aus Rostock
14.02.2017

Mit sofortiger Wirkung hat der Deutsche Behindertensportverband den Rostocker Alexander Bondar zum neuen Cheftrainer Rollstuhlfechten berufen.

Nach den Paralympics Rio 2016 hatten sich zum Jahresende Swen Strittmatter und der Deutsche Behindertensport Nationales Paralympisches Komitee e.V. (DBS) voneinander getrennt und damit den Weg frei gemacht für eine Neuorientierung der Sportart. Und obwohl Rollstuhlfechten aktuell nicht – auch nicht im Leistungssport –über hauptamtliche Strukturen verfügt und der Cheftrainer sowie alle von ihm berufenen Bundestrainer auf Honorarbasis arbeiten, sah sich der DBS in der glücklichen Lage, sich unter diversen Bewerbern für den besten Kandidaten entscheiden zu können. Nachfolger von Strittmatter wird Alexander Bondar.
Bondar ist Landestrainer im Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern, u.a. für Rollstuhlfechten, und bringt neben dem fechtspezifischen Knowhow auch enormes Fachwissen in Bezug auf die Strukturen und Abläufe des DBS mit. Bereits seit 2003 engagiert sich Bondar im Rollstuhlfechten und ist national und international kein unbeschriebenes Blatt. So war der Säbelspezialist maßgeblich an der Ausrichtung der Weltcups im Rollstuhlfechten in Malchow (2008, 2010 und 2012) beteiligt und stand sowohl als Landestrainer wie auch als Bundestrainer Säbel bei etlichen Weltcups und Meisterschaften als betreuender Trainer an der Bahn. Bondar absolvierte seine fechtspezifische Ausbildung beim Deutschen Fechterbund (DFB) und besitzt die A-Trainerlizenz. Ehrenamtlich engagiert sich Bondar als Integrationsbotschafter des Landessportbundes für Integration im Sport. „Ich freue mich über meine Berufung und bin stolz die Verantwortung für die nächsten Jahre zu übernehmen,…“ kommentierte Bondar die Ernennung, „... aber ohne die Unterstützung und das Verständnis meiner Familie und meines Arbeitgebers, dem VBRS MeckPomm, wäre das gar nicht möglich.“

Viel Zeit zum Planen und Strukturieren bleibt nicht. Bereits Mitte Februar startet die Weltcup-Saison 2017 in Eger inklusive eines Vorbereitungslehrgangs in Tauberbischofsheim.