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Reitsport-News aus Mecklenburg-Vorpommern

14.05.2019

Alina Roß Vierte beim CVI in Ermelo
Die 18jährige Alina Roß (SG Groß Quassow) konnte bei ihrem ersten 3*-CVI bei den Senioren im niederländischen Ermelo nach drei Durchgängen einen hervorragenden Vierten Platz bei den Damen belegen. Für Alina mit San Zero und Longenführerin Marion Schulze sicherlich etwas bitter, denn im Gesamtklassement war sie punktgleich mit der Drittplatzierten Schweizerin Marina Mohar (7,736), die hingegen eine bessere Pflicht turnte und daher Dritte wurde. Siegerin Pauline Riedl (RSV Neuss-Grimlinghausen) mit Flamant und Longenführerin Jessica Lichtenberg rangierte bei 7,888 Punkten. Damit verwies sie Corinna Knauf mit Fabiola W und Longenführerin Alexandra Knauf aus Köln auf Platz zwei (7,755). Insgesamt waren die deutschen Voltigierer die erfolgreichste Nation. Die Equipe von Bundestrainerin Ulla Ramge und Disziplintrainer Kai Vorberg sicherte sich drei Titel in den 3*-Disziplinen: Ingelsberg bei den Teams, Janika Derks und Johannes Kay im Pas-de-Deux sowie Pauline Riedl im Einzel. Das U18-Team aus Neuss gewann bei den Junioren.

Platz Drei für Tessa Leni Thillmann mit deutschen Equipe
Bei den Grand Prix Classics im französischen Fontainebleau konnte Tessa Leni Thillmann vom RFV Gadebusch Anfang Mai sowohl einzeln als auch gemeinsam mit dem deutschen Team Platzierungen auf internationalem Niveau erreiten. Im CSIO-Nationenpreis der Altersklasse Children konnte sich die 14-jährige Nachwuchsspringreiterin gemeinsam mit der deutschen Equipe mit Julius Bleser, Romy Rosalie Tietje und Zoe Kappelhoff über einen dritten Platz (17 Punkte) hinter den Siegern aus Spanien (11 Pkte.) und den Niederlanden (12 Pkte) freuen. Im Großen Preis der Children ritt Tessa mit 3Q Qadira (0/4/40,05) den besten deutschen Ritt und platzierte sich auf Platz zwölf. Die Prüfung gewann die Französin Romane Michelet mit Cassina Z (0/0/35,26), vor der Belgierin Paris Vandousselaere mit Golden Penny C (0/0/36,68) und der Französin Cassiopeia Darnet mit Don’t Touch des 4 Vents Z (0/0/36,96). Herzlichen Glückwunsch!

Otto Schmicker siegreich in Klein-Marzehns
Am letzten Wochenende in April siegte Otto Schmicker (RC Passin) mit seiner Zweispänner-Pferdeanspannung Aragorn und Daggy D im Gesamtklassement der kombinierten Prüfung der Klasse M (Dr. 46.130, Marathon 64.650, Kegel 9) bei Fahrturnier in Klein-Marzehns. Damit knüpfte Otto Schmicker nahtlos an seine Vorjahresleistungen an und verwies Andreas Hankel (49.070, 60.470, 12.300) und Sebastian Warneck (63.930, 56.840, 3) auf die Plätze zwei und drei. Bei diesem Sichtungsturnier für die Deutschen Jugendmeisterschaft U25 hinterließ Schmicker ein positives Bild bei unserem Disziplintrainer Jörg Croeger. Ebenso positiv zeigte sich Felix Dallmann (PSV Friedland), der seine beiden Ponys Bellamy und Burnkid in der mittelschweren Klasse in der Gesamtwertung auf Platz zwei (Dr. 53.730, Marathon 53.060, Kegel 3), hinter Nea-Renee Bonneß (40.670, 55.380, 0) und vor Fabian Lehmann (45.600, 55.920, 8,590) fuhr. Anja Krüger (Reitergilde Katzow) schloss diese Prüfung mit Sonnenberg´s Yabadabadoo, Black Wonder und Black Edition auf Platz elf (46.800, 62, 7.640 und mit Poesie und Sweet Nell auf Platz zwölf (51.730, 58,720, 6.230) vor Tobias Kriemann (Reitergilde Katzow) mit Lieschen und Max auf Platz dreizehn (56.270, 57.810, 3) ab. Disziplintrainer Jörg Croeger ist stolz auf seine jungen Fahrer. „Sie haben die Winterzeit intensiv genutzt, Schwächen analysiert und den Blick auf die neue Saison ausgerichtet. Auch wenn wir im Fahrbereich in Mecklenburg-Vorpommern noch zu wenige FahrerInnen haben, junge Talente wie Nele Huse und Skadi Kriesel belegen, dass in den Vereinen viel Grundlagenarbeit geleistet wird. Daran gibt es festzuhalten und diese auszubauen“, so Croeger weiter. Ihr erstes großes Fahrturnier nutzte die 14jährige Nele Huse (Reitergilde Katzow) in der Pony Zweispänner-Anspannung der Klasse A mit Sonnenberg´s Yabadabadoo, Yana und Nougat um sich für das Bundesnachwuchschampionat U16 zu empfehlen. Mit einem siebten Platz in Gesamtresultat (Dr. 26.400, Marathon 47.230, Kegel 6.320) und einem zweiten Platz in der dazugehörigen Theorieprüfung (8,5) gelang ihr der Einstieg in den Turnierfahrsport. In der Pony Einspänner Prüfung der Klasse A, die ebenfalls Sichtung für das Bundesnachwuchschampionat U 16 war, rangierte die 11jährige Skadi Kriesel (Reitergilde Katzow) mit Sonnenberg´s Yana im Gesamtresultat auf Platz fünfzehn (Dr. 39.600, Marathon 45.940, Kegel 5.420) und einer 6,3 in der Theorie. Ann Christin Freese (RFV Blowatz) rundetet mit ihrem Ein-Spänner Pferd Novell das Jungendteam von Mecklenburg-Vorpommern in Klein-Marzehns in der mittelschweren Prüfung ab.

Mario Schildt siegreich im Fahren der schweren Klasse
Der 40jährige aus Nieköhr stammende Mario Schildt hat am vergangenen Wochenende im schlewigschen Klappschau seinen neu besetzten Vierspänner erstmalig in der grünen Saison angespannt. Gerade durch seine Routine und Erfahrung gelang es Mario Schildt die Pferde Lando, Supermand und Hojvangs Aros neben dem erfahrenen Pferd Amos zu einem Gesamtsieg in der schweren Klasse zu fahren. Dabei legte der Mecklenburger den Grundstein mit der siegreichen Dressur mit 63,167 Prozent vor dem Schweizer Franz Schnider mit 60,333 Prozent und dem Deutschen Robert Blender mit 59,500 Prozent. Im Hindernisfahren der schweren Klasse baute Schildt den Vorsprung mit nur 13,55 Fehlers vor Franz Schnider mit 43,75 Fehlers und vor Robert Blender mit 56,75 Fehlern deutlich aus. Durch konzentriertes Fahren gewann Mario Schildt am Sonntag ebenfalls die abschließende Geländefahrt deutlich vor seinen Konkurrenten Blender und Schnider. Trotzdem bleibt der Mecklenburger ganz bescheiden und wünscht sich für die kommenden Turniere im eigenen Land (Blievenstorf 24.-26.05.) und den Landesmeisterschaften im Vierspännerfahren und dem Mitteldeutschen Vierspänner-Championat vom 01.-02.06. in Bollewick, dass diese Pferdeanspannung weiter zusammen wachsen wird und an gemeinsamer Erfahrung und Routine gewinnt.

Ehrungen für Uwe Witt beim Festabend der FN-Tagung
Mit der Gustav-Rau-Medaille in Silber wurde der Zuchtleiter und Geschäftsführer des Verbandes der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern, Uwe Witt aus Sanitz, ausgezeichnet. Eigentlich wollte der Sohn eines Gestütswärters des Landgestütes Redefin ursprünglich Elektrotechnik studieren, wurde aber in der damaligen DDR aufgrund seiner nicht ausreichenden Russisch-Kenntnisse nicht zum Studium zugelassen. So begann er ein Studium zum Agrar-Ingenieur mit der Zusatzausbildung Pferdezucht und –sport und wurde anschließend Assistent der Zuchtleitung Rostock. 1983 übernahm er die Zuchtleitung Rostock. Nach der Wiedervereinigung wurde er 1991 Zuchtleiter und Geschäftsführer des neu gegründeten Verbandes der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern. In den darauffolgenden Jahren war er maßgeblich an zahlreichen Innovationen des Verbandes beteiligt, wie beispielsweise an der Einrichtung der Mecklenburger Körtage, der Landes-Elitestutenschau und des Lande-Elite-Fohlenchampionats installiert. Verdient machte sich Witt aber auch bei der Etablierung überregionaler Rasseinteressengemeinschaften der Ponys, Kleinpferde- und Spezialrassen sowie der Entwicklung von Richtlinien für die Stutenleistungsprüfungen. Für ihre jahrzehntelangen Verdienste für Pferdesport und Pferdezucht in Deutschland hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung weiterhin Siegmund Friedrich, Rolf-Peter Fuß, Gerlinde Hoffmann und Hugo Matthaes ausgezeichnet.

Ankündigung Landesmeisterschaften der Zweispänner
Am kommenden Wochenende, 18. und 19. Mai 2019, finden in Plöwen die Landesmeisterschaften der Zweispänner statt, die damit die Meisterschaften der grünen Saison im Land Mecklenburg-Vorpommern eröffnen. Über 24 Fahrprüfungen stehen auf dem vollen Programm. Die erste Dressurfahrprüfung des Tages starten am Samstag bereits um 7:30 Uhr und am Sonntag ab 9:00 Uhr stehen die neun Geländefahrprüfungen an. Die 4-5jährigen Fahrpferde können sich zudem für das Bundeschampionat der Fahrpferde, mit seinem Finale in Moritzburg, qualifizieren. Den detaillierten Zeitplan (www.pferdesportverband-mv.de/wp-content/uploads/upload/Zeitplan-Ploewen-Fj-2019.pdf) sowie eine Liste der Teilnehmer (www.pferdesportverband-mv.de/wp-content/uploads/upload/teilnehmer-ploewen-2019.pdf) kann auf der Internetseite des Landesverbandes für Reiten, Fahren und Voltigieren unter der Rubrik Turniersport, Turnierkalender 2019 oder auf der Verbandsfacebookseite www.facebook.com/pferdesportverbandMV eingesehen werden.

Tag der offenen Stalltür bei den Bernsteinreitern
Erleben Sie mit den Bernsteinreitern am Sonntag, dem 19. Mai 2019, ab 11 Uhr zahlreiche Aktivitäten rund um Pferd und Pony mit Ponyreiten, Voltigieren, Pferdepflege und -fütterung, Kutschfahrten, Hofrundfahrten, Hufschmied & Tierarzt in Aktion, Geschicklichkeitsrallye, Reiterflohmarkt, Quadparcours, Bullriding, Streichelzoo, Hüpfburg, Bogenschießen, Kinderschminken, Bastelstraße, Hufeisenkunst, Trommeln, große Tombola, Kindertonnenabschlagen und, und, und. Für Kaffee & Kuchen, Gegrilltes, Eis, Cocktails, Fruchtbowle und Bierspezialitäten sowie um Reitgutscheine und Urlaubsbuchungen zu Sonderkonditionen kümmern sich die Bernsteinreiter. Das detaillierte Programm kann unter www.bernsteinreiter.de/events-tagungen/termine-events/tag-der-offenen-stalltuer.html eingesehen werden.

Mindestnote bei Hengstleistungsprüfung bleibt
[Quelle: Warendorf, Deutsche Reiterliche Vereinigung, Uta Helkenberg]
Der Beirat Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hat sich für die Beibehaltung der Mindestnote bei Hengstleistungsprüfungen in der Reitpferdezucht ausgesprochen. Nach intensiven Diskussionen votierten die Delegierten der Zuchtverbände mehrheitlich dafür, das bisherige System beizubehalten. Die Zuchtverbände beschlossen mehrheitlich, den Nachkommen von Hengstbuch II-Hengsten in der Anpaarung mit Stutbuch I- und Stutbuch II-Stuten einen so genannten Abstammungsnachweis II auszustellen und ihnen damit mehr Privilegien im Turniersport einzuräumen, beispielsweise die Eintragung in die Liste I der Turnierpferde, die Möglichkeit sich für die Bundeschampionate oder die Weltmeisterschaften der jungen Pferde zu qualifizieren. Ein Zusatz im Pferdepass („Zum Zeitpunkt der Passausstellung erfüllt der Vater des Pferdes die Eintragungsbedingungen in das Hengstbuch I nicht oder noch nicht.“) dokumentiert allerdings, dass Pferde mit einem solchen Abstammungsnachweis II beispielsweise nicht oder noch nicht körfähig sind. Diese Bestimmungen gelten für alle der FN angeschlossenen Zuchtverbände und zwar bereits für Fohlen, die aus Bedeckungen des Jahres 2019 hervorgehen und im Jahr 2020 geboren werden.

Newsletter (Auszug) des Landesverbandes M-V
für Reiten, Fahren und Voltigieren e.V.