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Reitsport-News aus Mecklenburg-Vorpommern

27.11.2018

Karin Strenz ist Gründungsmitglied im „Parlamentskreis Pferd“
Die westmecklenburgische Bundestagsabgeordnete Karin Strenz (CDU) hat am 20.11.2018 am Gründungstreffen des "Parlamentskreises Pferd" im Deutschen Bundestag teilgenommen. Dieser hat das Ziel, fraktions-übergreifend über aktuelle Themen zum Pferd und aus der Pferdewelt zu informieren und diese mit Gästen aus der Praxis und der Wissenschaft zu diskutieren. "Hier geht es nicht darum, das Bundestagsabgeordnete ihr Hobby ausüben - mitnichten. Ich selbst besitze kein Pferd. Dennoch weiß ich um die große Bedeutung und die feste Verankerung dieses wunderbaren Tieres in unserer Region. Seit tausenden von Jahren ist das Pferd in allen Bereichen ein treuer Begleiter des Menschen. Ich kenne in meinem Bundestagswahlkreis viele Züchter und Freunde des Pferdes und sie alle pflegen in besonderer Weise diese einzigartige Kulturlandschaft. Wir wollen der großen Bedeutung des Pferdes als Freizeitbegleiter, Partner im Sport und als Kulturgut Rechnung tragen.", so Strenz. Strenz, zugleich für die Unionsfraktion zuständige Berichter-statterin für an Posttraumatische Belastungsstörungen erkrankte Solda-tinnen und Soldaten, möchte diesen Gesprächskreis nutzen, um die Chancen des Pferdes in Bezug auf Therapiemöglichkeiten von PTBS-Erkrankten Bundeswehrangehörigen in den Fokus zu rücken. Strenz bezieht sich hier auf den Dokumentarfilm "Stiller Kamerad" über die Traumatherapie mit Pferden, der vor rund zwei Wochen in Berlin vorgestellt wurde: "Der Film zeigt, dass Einsatzrückkehrer, deren seelisches Gleichgewicht durch traumatische Einsatzerfahrungen aus den Fugen geraten ist, durch eine pferdegestützte Traumatherapie geheilt werden können. Diese Methode hat bisher noch keine breite Anerkennung im Behandlungsprozess gefunden. Doch ich bin der festen Überzeugung, dass wir nichts unversucht lassen sollten, um neue Genesungsmöglichkeiten zu erschließen. Ich möchte mich im Rahmen dieses Gesprächskreises dafür einsetzen.", zeigt sich Strenz abschließend motiviert.

Fahrertag in Bollewick
Am 01. Dezember findet in der Feldsteinscheune Bollewick ab 10 Uhr der Fahrertag 2018 statt. Über 60 angemeldete Fahrer und Fahrinteressierte nutzen den traditionellen Fahrertag zum gegenseitigen Fachaustausch und Expertengesprächen. Das Veterinäramt Mecklenburgische Seenplatte informiert erstmalig über umfangreiche Vorschriften zum Tiertransport. Der Fachbeirat Fahren erklärt an welchen Orten die kommenden Landesmeisterschaften und Championate stattfinden werden und beruft die Kaderfahrer für Mecklenburg-Vorpommern. Ivonne Fiehring, Mitglied des Fachbeirates Fahren und Fahrrichterin in MV bereitet Fallbeispiele zur LPO der letzten Saison auf. Neben der Wahl des Fachbeirates Fahren werden ebenfalls Ehrungen und Auszeichnungen vorgenommen. Die Teilnehmer können das weihnachtliche Ambiente für einen anschließenden Bummel über den Weihnachtsmarkt in der Scheune nutzen. Tagesgäste sind willkommen.

Hallenlandesmeisterschaften Vielseitigkeit in Sanitz
Mit den Hallenlandesmeisterschaften der Vielseitigkeitsreiter aus Mecklenburg-Vorpommern endet die Turniersaison in den Reithallen. In diesem Jahr nutzt der Fachbeirat Vielseitigkeit die Reitanlage der Familie Zehe vor den Toren der Hansestadt Rostock. Am Sonnabend, 01. Dezember, haben die U16 Reiter ab 9 Uhr die Möglichkeit, ihr Können in einer E-Vielseitigkeit nachzuweisen. Anschließend reiten die Junioren und Jungen Reiter (U21) sowie die Reiter (Ü22) um den Hallenlandesmeistertitel in einer A-Vielseitigkeit. Am Sonntag wird das Programm ab 11:45 Uhr mit der Jahresbestenermittlung Bambini (U14) abgerundet; Dressur und Springen mit Geländehindernissen für die jüngsten Teilnehmer. In der anschließenden kombinierten L-Vielseitigkeit zeigen die Großen ihr Können, bevor mit Reiterwettbewerb, Springreiterwettbewerb und einer Führzügelklasse die „kleinsten“ Teilnehmer wieder ins Geschehen eingreifen und ihr Können, gerne willkommenen Zuschauern, präsentieren.
Der Zeitplan ist unter: www.pferdesportverband-mv.de/wp-content/uploads/upload/Zeitplan-Sanitz-LM-12-18.pdf einzusehen.

21. Landessporttag des LSB MV
Am Landessporttag, dem obersten Organ des Sportbundes im Lande Mecklenburg-Vorpommern, nahmen am 24. November Dr. Burkhard Dittmann, Präsident des Landesverbandes MV für Reiten, Fahren und Voltigieren und Claudia Krempien, Geschäftsführerin teil. Sportministerin Birgit Hesse hat den 21. Landessporttag genutzt, um die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen organisiertem Sport und Land hervorzuheben. Dabei zeigte sie sich zuversichtlich, dass der LSB die anstehende Aufgabe, Konzepte für die mittel- und langfristige Zukunftsfestigkeit der Bundesstützpunkte (BSP) in Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln, mit seinen neuen Handlungsspielräumen meistern werde. „Mit einer erhöhten Sportförderung und vier Millionen Euro zusätzlich aus dem Sportpakt verfügen die Verantwortlichen über gute Bedingungen für den Sport“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Die Lösungssuche für den dauerhaften Erhalt der Bundesstützpunkte und die erforderliche Anzahl von Bundeskadern sollte sich aber nicht ausschließlich auf Geld fokussieren, sondern im Blick behalten, dass Leistungssport und gerade auch die Nachwuchsarbeit nicht zuerst auf modernster Ausstattung fußen. Vieles hängt ab vom Engagement der Eltern und Trainer, von mitziehenden Schulen und Arbeitgebern und auch von den Sportlerinnen und Sportlern selber“, betonte die Ministerin und sprach allen ehrenamtlich im Sport Engagierten ihren Dank aus.
Um einen weiteren Teil zur Nachwuchsförderung beizutragen, sehe der aktuelle Entwurf der Schulgesetznovelle vor, dass das Land den Schulkostenbeitrag für Schülerinnen und Schüler aus anderen Bundesländern, die besondere sportliche Leistungsvoraussetzungen erfüllen, an die Träger der Sportgymnasien zahle, erklärte Hesse. Damit habe die Landesregierung eine Anregung des LSB aufgegriffen.
Denn die Schulen sind ein guter Anknüpfungspunkt für den Sport. Daher ist seit Jahresbeginn die Kooperationsvereinbarung zum ganztägigen Lernen besiegelt worden. Zu deren ersten Unterzeichnern neben dem LSB auch der Landesverband MV für Reiten, Fahren und Voltigieren gehörte. „Wir brauchen den Spitzen-, wie den Breitensport, beide gehören untrennbar zusammen, so Hesse weiter.

Reitverein Integration Ladeburg ist Silberstern des Sports
Wer Pferde liebt und Reiten oder Voltigieren lernen möchte, der ist beim Reitverein Integration aus Bernau, BB, genau richtig. „TAPFER – Therapeutische Arbeit mit dem PFERD“ heißt die Devise des Vereins, der sich von Anfang an auf das therapeutische Reiten spezialisiert hat. Menschen aller Altersgruppen mit und ohne Handicap können beim RVI die heilende Wirkung des Reitens kennenlernen und gemeinsam Spaß haben, darunter immer mehr Kinder mit Fluchterfahrung oder aus sozial schwachen Familien. Einmal bewerben – bis zu dreimal gewinnen, denn der Wettbewerb findet über drei Stufen statt! Auf der lokalen Ebene schreiben die Volksbanken und Raiffeisenbanken die „Sterne des Sports“ in Bronze aus. Sie versuchen möglichst viele Sportvereine aus der Region zu motivieren, sich für die „Sterne des Sports“ zu bewerben. Auf der Landesebene, für die die Genossenschaftsverbände zusammen mit den Landessportbünden die organisatorische Verantwortung tragen, konkurrieren alle Bronzesieger aus einem Genossenschaftsgebiet um den „Großen Stern des Sports“ in Silber. Aus allen Landessiegern wird von einer Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der Medien und des Deutschen Städtetages - der Bundessieger gewählt.
Ihr Reitsportverein bildet aus und weiter, setzt auf ehrenamtliches Engagement, erfreut Groß und Klein, fördert Männer und Frauen gleich-berechtigt, integriert vorbehaltlos, unterstützt den Nachwuchs, schützt unsere Natur und Umwelt, weckt den Spaß an der Bewegung, kümmert sich um ältere Menschen und/oder achtet auf gute Organisation? Nutzen Sie die besinnliche und gesellige Vorweihnachtszeit um über eine Bewerbung zu den Sternen des Sports für 2019 für Ihren Verein nachzudenken. Mit der Teilnahme am Wettbewerb wird auf ihren Reitverein aufmerksam gemacht, der Verein bekommt Anerkennung für seine tägliche Arbeit, steigert die Attraktivität des Vereins und gewinnt Menschen, die sich engagieren möchten!

Quelle: Newsletter des Landesverbandes MV
für Reiten, Fahren und Voltigieren e.V.