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Ein neues Kapitel für den deutschen Spitzensport!

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Neue Strukturen für den deutschen Spitzensport.

Der Bundesrat hat am 25. September 2026 dem Sportfördergesetz zugestimmt.

Damit ist der Weg für eine Neuausrichtung der Spitzensportförderung frei.

Im Fokus: stärkere Athletenorientierung, gezieltere Förderung, bessere Rahmenbedingungen für Trainerinnen und Trainer sowie mehr Verantwortung für Good Governance und Safe Sport.
Jetzt beginnt die entscheidende Phase: die Umsetzung in der Praxis. Für Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Verbände und Bundesstützpunkte bedeutet das neue Perspektiven und Veränderungen.

Gemeinsam für einen starken deutschen Spitzensport.

Eine neue Spitzensport-Agentur

Mit der Spitzensport-Agentur entsteht eine neue öffentlich-rechtliche Stiftung mit Sitz in Leipzig.

Sie übernimmt künftig zentrale Aufgaben der Spitzensportförderung des Bundes und trifft Förderentscheidungen auf Grundlage sportfachlicher Kriterien.

Ziel:

  • Klare Zuständigkeiten,
  • Kürzere Entscheidungswege und
  • Eine stärker sportfachlich ausgerichtete Förderung.

 Athleten im Mittelpunkt

Mehr Beteiligung und individuelle Förderung. Das Gesetz stärkt die Rolle der Athleten.

Erstmals wird die Möglichkeit einer unmittelbaren individuellen Förderung gesetzlich verankert.

Auch die Perspektive der Athleten wird dauerhaft in der neuen Spitzensport-Agentur berücksichtigt – unter anderem durch eine Vertretung im Stiftungsrat und Sportfachbeirat.

Leistung und Potenzial

Förderung soll gezielter werden.

Die zukünftige Sportförderung soll stärker potenzial- und erfolgsorientiert sowie Kriterien- und datenbasiert ausgerichtet werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Spitzenathleten und Trainer.

Verantwortung im Spitzensport

Das Gesetz setzt auch neue Leitplanken für eine verantwortungsvolle Spitzensportförderung.

Dazu gehören unter anderem:

  • Good Governance
  • Safe Sport / Zentrums für Safe Sport
  • bessere Rahmenbedingungen für Trainer
  • stärkere Athletenperspektive
  • Autonomie des Sports

Ab dem 1. Januar 2029 wird die Einhaltung des Safe Sport Code zu einer Fördervoraussetzung.

Was bedeutet das für den Spitzensport?

Ein neues Kapitel.

Mit dem Sportfördergesetz erhält die Spitzensportförderung des Bundes erstmals eine eigene gesetzliche Grundlage.

Die kommenden Jahre werden zeigen, wie die neuen Strukturen in der Praxis umgesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf Verbände, Bundesstützpunkte, Trainer und Athleten haben.

Der deutsche Spitzensport steht vor einem Wandel.

 

Quelle. Bundesregierung / Deutscher Bundestag