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Sportschule Yachthafen Warnemünde

Sportschule Warnemünde: Pläne für Neubau sind konkret

Der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern (LSB M-V) plant zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Sportschule Warnemünde bis 2023 deren Neubau. Die sowohl in ihrer Funktion, als auch im Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigte Sportschule wird derzeit abgerissen. Der geplante Neubau wird den heutigen sportfachlichen und technischen Erfordernissen und Qualitätsstandards entsprechen.
Im angepassten Raumprogramm bleiben alle Funktionsbereiche erhalten. Die Sportschule wird zukünftig weiterhin eine Unterkunft für Sportler, Trainer und Betreuer sowie andere Gäste sein.
Das erweiterte Seminarzentrum wird beste Möglichkeiten für die Aus- und Fortbildung des LSB bieten. Ebenso werden die Fachverbände und Sportvereine professionelle Bedingungen für Tagungen, Seminare, Trainingslehrgänge und Wettkämpfe vorfinden.
Neben dem Hauptgebäude der neuen Sportschule werden weitere Funktionsflächen - ein Kraftraum und eine Einfeldsporthalle – entstehen. Die Bootshalle und Trockenräume bieten zukünftig für den Bundesstützpunkt Segeln die erforderlichen Bedingungen.

Die aktuell dezentral organisierte Verpflegung wird in die neue Sportschule integriert und für ihre Gäste der Mittelmole eine gastronomische Anlaufstelle in wertvoller Lage.


Der Yachthafen – ein Bau-Projekt der Stadt Rostock

Im Yachthafen auf der Mittelmole baut die Stadt Rostock mit EU-Fördermitteln an der Erweiterung und Sanierung. Die Molen im Norden und Osten sind fertig und bieten schon jetzt ein beeindruckendes Bild. Die Ausbaggerungen der beiden Hafenbecken sind ebenfalls so gut wie abgeschlossen.
Zurzeit ist der Wandel der Slipanlage am beeindruckendsten.
Der zweite Teil der Slip, der ins Wasser führt, wurde nun in Angriff genommen.
Landseitig sind die Stege und die Vorbereitung für das neue Hafenhaus in vollem Gange. Die zweite Plattform, die den Anschluss zur ersten, fertigen Plattform schließt, nimmt langsam Formen an. Die Beton-Pfähle sind gegossen und Ende Januar wurden bereits die Doppel-T-Träger montiert.

Während der Landessportbund Eigentümer der Sportschule samt Gelände ist, wird er nach Fertigstellung durch die Stadt das gesamte wasserseitige Areal des Yachthafens pachten und alles zusammen bewirtschaften. So ist eine Einheit unter dem Dach des Landessportbundes für den Sport in Mecklenburg-Vorpommern gewährleistet.

 

Sportschule Yachthafen Warnemünde
Am Bahnhof 3
18119 Warnemünde

Telefon (0381) 5 23 46 oder 5 23 84
Telefax (0381) 5 10 60 09
E-Mail: yachthafen-wm@t-online.de

Schulleiter: Jörn Etzold
Wirtschaftsleiterin: Cathrin Schlüter

Was Rostock und Warnemünde noch alles bieten, finden Sie hier.

 


Zur Geschichte der Sportschule:

Gebaut wurde die alte Sportschule, das Regattahaus, anlässlich der Finn Dinghy Europameisterschaft 1961. Dazu kam dann 1968 das Bettenhaus ebenfalls anlässlich einer Finn Dinghy EM. Beides bis heute kaum verändert, wenn auch aus dem einstigen Regattahaus, in dem bis 1990 überwiegend die Organisationsbüros, Physiotherapie und medizinische Versorgung untergebracht waren, inzwischen ein Bettenhaus geworden ist. Allein im Untergeschoss befinden sich noch immer die sanitären Einrichtungen und die Umkleideräume.
Umfangreiche Sanierungen sind zwar nach der Wende durchgeführt worden, doch der DDR-Charme ist unverkennbar noch vorhanden und der Zahn der Zeit hat die beiden Gebäude nicht verschont.
Trotz der wirklich maroden Bausubstanz ein schwerer Abschied. Viele Generationen haben hier trainiert und sind zu Wettkämpfen oder Trainingslagern untergekommen. Große Veranstaltungen wurden hier organisiert und durchgeführt. Die Sportschule im Yachthafen Warnmünde prägte nicht nur das Gesicht der Warnemünder Woche, sondern auch vieler Welt- und Europameisterschaften. Viele tolle Erlebnisse werden diese Generationen mit der Sportschule verbinden.

 

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