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Aktivwochenende für Ausdauersportler geht auch im Schnee

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© SC Laage

Nun schon zum 12. Aktivwochenende hatte der Sportclub Laage in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Haus Kranich in Zinnowitz, auf der Insel Usedom, eingeladen und über 30 Ausdauersportler aus Rostock, Pastow, Güstrow und natürlich Laage waren der Einladung trotz der wenig einladend wirkenden Wettervorhersagen gefolgt. Ein Aktivwochenende kann durchaus als Kurz-Trainingslager betrachtet werden. Befreit von täglichen Verpflichtungen erlebten die Teilnehmer intensive Erfahrungen zu ihrem Hobby, das nicht wenige zum Teil schon Jahrzehnte begleitet.

In diesem Jahr begleitete der Schnee und die Kälte die Aktiven mit dem stürmischen Seewind allerdings das ganze Wochenende. Das hielt niemanden davon ab, die geplanten Trainingsinhalte vor der Tür zu absolvieren. Morgendliche Läufe zur Seebrücke, Fahrtspiele und lange Ausdauerläufe gehören eben einfach dazu. Im Haus wurde der Vortrag von Moritz S., einem Mitarbeiter der Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA), zum Thema Doping interessiert verfolgt. Inhaltlich ging es um die Frage: "Was ist Doping?". Zudem wurde über die Verbotsliste und Dopingfallen sowie Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten gesprochen. Absolut interessant war auch die Podiumsdiskussion mit dem zweifachen Deutschen Meister im Marathonlauf, Tom Gröschel. "MaraTom" berichtete über seine Zeit als Profisportler und nahm die Anwesenden mit auf eine Reise durch sein sportlich erfolgreiches Leben zwischen Training und Wettkämpfen auf der ganzen Welt. Am Ende verging die Zeit natürlich viel zu schnell und der Wunsch auf eine Wiederholung wurde klar formuliert. „Gedankenreisen durch den eigenen Körper“, die durch eine Klangschale unterstützt wurden, Saunabesuche und Yoga-Einheiten mit Ringo rundeten das Programm perfekt ab.

Ein abschließender Dank gilt dem Rostocker Laufsportfachgeschäft, City-Sport. Ohne das Engagement der Mitarbeiter um den Chef, Peter Gohlke, wäre die Organisation ungleich schwieriger. Dem Haus Kranich gilt dieser Dank ebenso. Sie schafften den äußeren Rahmen mit einer perfekten Organisation von der Unterkuft, über die Verpflegung bis zur Bereitstellung der Technik.

André Stache