Am kommenden Wochenende treffen sich in Schwerin Deutschlands Wanderruderrinnen und Wanderruderer. Vom 18. bis 20. September 2026 richtet die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V. das 60. Wanderrudertreffen des Deutschen Ruderverbandes aus. „Rudern stärkt die Gesundheit, vermittelt Fairness und Teamgeist. Deshalb ist es der Landesregierung ein großes Anliegen, den Sport in all seinen Facetten zu fördern und gute Rahmenbedingungen zu schaffen“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die auch die Schirmherrschaft für das Jubiläumstreffen übernommen hat. „Ich danke der Schweriner Rudergesellschaft herzlich für die Ausrichtung dieses besonderen Ereignisses und allen, die mit großem Engagement mitwirken. Solche Veranstaltungen leben vom Ehrenamt und von Begeisterung – und genau das prägt den Sport in unserem Land.“
Auf dem Wasser und an Land viel zu erleben
Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm mit einer großen Rudertour, einem Kulturprogramm in der historischen Altstadt und mit vielen Feierlichkeiten. „Als die Anfrage an uns herangetragen wurde, dieses Event mit über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland auszurichten, mussten meine Vorstandskollegen und ich nicht lange überlegen“, so der Vorsitzende der Schweriner Rudergesellschaft, Stephan Möller. „Eine solche Veranstaltung zu organisieren, ist eine große Aufgabe, aber vor allem ist es eine riesige Auszeichnung. Die Zusage wurzelt tief in unserer eigenen Geschichte. Das Wanderrudern hat in unserem Verein eine lange Tradition. Unsere Gewässer – allen voran der Schweriner See – laden seit Generationen dazu ein, die Natur im Rhythmus der Skulls und Riemen zu erkunden“.
30-Kilometer-Ausfahrt auf dem Schweriner See
Wetter, Wind und Wellen bestimmen den Kurs für die 30 Kilometer lange Ausfahrt auf dem Schweriner See. Startpunkt ist das Bootshaus des Sportvereins. „Das moderne Gebäude der Schweriner Rudergesellschaft bietet neben optimalen Trainingsbedingungen auch ein sehr beliebtes Restaurant“, sagte Oberbürgermeister Sebastian Ehlers. „Möglich wurde diese Investition durch die Bundesgartenschau 2009 und eine weitsichtige Entscheidung des Vereins. Denn dieser nutzte die Gunst der Stunde. Das Gebäude wurde zunächst als Hauptstandort für die BUGA-Gastronomie errichtet, um sich nach der Blumenschau in eine moderne Sportanlage für den Rudersport in Schwerin zu verwandeln. Auch aus Sicht der Stadt war das eine nachhaltige Investition, die nicht nur den 340 Mitgliedern des Vereins, sondern der gesamten Stadt zugutekommt.“

