33. Drachenbootfestival erlebt großartigen zweiten Wettkampftag | Beste Stimmung bei Rennen, Party und Feuerwerk | Viel Wertschätzung für die Festival-Crew | Top-Zeit mit 04:09,70 von HKC21 All Sports Team Hannover gefahren
Schwerin. Der zweite Wettkampftag beim 33. Drachenbootfestival ging am Abend mit dem großen Open Air zu Ende. Mitten in der Partystimmung erfreute das traditionelle Höhenfeuerwerk tausende Besucher. Zuvor waren die Vorläufe in den verschiedenen Klassen auf der 200 Meter-Distanz absolviert worden. Der Nachmittag gehörte den ausdauernden Paddlern: Elf Mal ging es auf die 1.000 Meter-Strecke, 67 Teams absolvierten die Stadionrunde.
Bereits am Vormittag säumten viele Schaulustige die Ufer des Pfaffenteichs oder bummelten rund um das Wasserstadion. Nach einer lauen Sommernacht, in der teilweise bis in die Morgensunden gefeiert worden war, ging es hier in die Vorläufe der Kurzstrecke um den Großen Preis von Schwerin. Sechs Boote pro Rennen, eine Wettfahrt nach der anderen, starke Leistungen auf dem Wasser: „Unser Drachenbootfestival in Schwerin zeigt immer wieder, welche Ambitionen die Teams haben. Wir freuen uns über starke Leistungen“, so die Orga-Chefs des Festivals, Chris Richter und Michael Nowack von der Kanurenngemeinschaft Schwerin e.V. (KRG).
Sie durften im Gegenzug für ihre Helfercrew eine Menge Lob entgegennehmen: Von perfekter Organisation war die Rede, von gutem Service und respektvollem Miteinander. „So soll es sein. Die Drachenbootfamilie hat eine besondere Verbindung. Viele kennen und schätzen sich seit Jahren“, so Michael Nowack. Händeschütteln, Schulterklopfen, Daumen hoch – bei der 33. Auflage des Drachenbootfestivals in der Landeshauptstadt Schwerin läuft es richtig gut.
Nach kurzer Verschnaufpause in der Mittagszeit und einer wohltuenden, vorübergehenden Abkühlung durch einige kleine Schauer machten sich sage und schreibe 67 Teams bereit für die Langstrecke des Schweriner Wettbewerbs. 1.000 Meter lagen zwischen Startsignal und Ziellinie. „Was hier geliefert wurde, ist richtig stark. Die Werte können getrost in die Kategorie Elite oder Spitzensport eingeordnet werden. Das hat wirklich Klasse!“ wertschätzt Chris Richter. Für Teams und Zuschauer gleichermaßen spannend blieb es bis zur abendlichen Siegerehrung, denn die Zeiten wurden bis dahin unter Verschluss gehalten. „Die Teams waren teilweise ganz eng beieinander. Wenn Platz eins und drei nur eine Sekunde trennt, spricht das für sich“ moderierte Michael Nowack die Siegerehrung an. Im Business Race betrug der Abstand zwischen dem erst- und zweitplatzierten Team lediglich acht Zehntel. Bei den Mixed Teams lagen zwischen zweitem und drittem Rang sogar nur drei Zehntel.
