Vom 17.04.-19.04.2026 finden in der Rostocker Neptunschwimmhalle die Inklusiven Lan-desmeisterschaften im Schwimmen statt. Der Landesschwimmverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Special Olympics Mecklenburg-Vorpommern e.V. richten gemeinsam eine, in vollem Umfang, inklusive Meisterschaft aus. Was vor drei Jahren als gemeinsame Meisterschaft des SV-MV und des VBRS MV begann, wird in diesem Jahr erstmals auch mit Aktiven der Special Olympics Bewegung ausgetragen.
Die Fachsparte Schwimmen im Landesschwimmverband freut sich, dass im Schwimmsport in Mecklenburg-Vorpommern Inklusion gelebt wird und Aktiven aller Verbände die Möglichkeit geboten wird, sich in einer gemeinsamen Meisterschaft miteinander zu messen und ihre Titelträger zu ermitteln.
Insgesamt werden am dritten Aprilwochenende mehr als 260 Aktive aus 14 Vereinen an den Start gehen. Eine so umfangreiche Meisterschaft hat es im Schwimmen in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht gegeben.
Es wird in der Rostocker Neptunschwimmhalle aber nicht nur darum gehen Medaillen zu vergeben, für die Schwimmerinnen und Schwimmer des olympischen Schwimmens geht es auch darum Qualifikationszeiten für die anstehenden Norddeutschen und Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zu erzielen. Der Deutsche Schwimmverband hat die Landesmeisterschaften zu einem offiziellen Qualifikationswettkampf für die Nationalen Meisterschaften im Juni in Berlin erklärt. Die Fachsparte hofft, dass sich die positive Leistungsentwicklung der letzten Jahre fortsetzen wird. Auch wenn eine Strukturänderung im Deutschen Schwimmverband die Altersklasse 13, in die Mehrkampfmeisterschaften integriert hat und sie in diesem Jahr noch nicht an den Start gehen wird, haben sich bereits zehn Aktive des Verbandes für die Jahrgangsmeisterschaften sicher qualifiziert, weitere stehen mit den in der Saison erzielten Leistungen kurz davor. Unter den Qualifizierten sind die Medaillengewinner der letzten Jahrgangsmeisterschaften Oskar Köckeritz vom SV Olympia Rostock, der mittlerweile am Bundesstützpunkt Potsdam trainiert und Matilda Dabers von den Anklamer Peenerobben, die als ausgewiesene Rückenspezialistin erneut auf das Podest schwimmen möchte.
Der Landesschwimmverband freut sich, dass die Meisterschaften in Rostock ein Meilenstein auf dem Weg nach Berlin sein können, und wünscht allen Aktiven maximale Erfolge. Ebenso hoffen die Verantwortlichen der drei Verbände, dass sie mit der gemeinsam geplanten und ausgerichteten Meisterschaft ein Zeichen für Inklusion im Sport setzen, dass über den Schwimmsport hinaus wahrgenommen und Nachahmer finden wird.
Stefan Faulenbach
