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Landesruderverband MV und Landeskanuverband MV bündeln ihre Kräfte

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© Susann Schöpp Gemeinsamer Schwimmwettkampf von Landeskanuverband und Landesruderverband in der Neptun-Schwimmhalle in Rostock

Der Landesruderverband und der Landeskanuverband MV gehen in diesem Jahr erstmals gemeinsame Wege. Mit der Zusammenarbeit bei athletischen Wettkämpfen wollen beide Verbände ihren Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern neue Impulse geben und das sportliche Angebot über die klassischen Regatten hinaus erweitern.

Ziel der Kooperation ist es, Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und den jungen Athletinnen und Athleten zusätzliche Möglichkeiten zu eröffnen, sich auch in anderen Disziplinen zu messen. Athletische Wettkämpfe ergänzen den Trainings- und Wettkampfalltag der Ruder- und Kanusportlerinnen und -Sportler und fördern vielseitige sportliche Fähigkeiten. 

Ein erstes gemeinsames Projekt haben beide Verbände bereits im Januar 2026 erfolgreich umgesetzt: In der Neptun-Schwimmhalle in Rostock trafen sich Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler beider Sportarten zu einem Schwimmwettkampf. In den Vorjahren haben der Landesruderverband und der Landeskanuverband ihre Schwimmwettkämpfe noch allein ausgerichtet. In diesem Jahr nahmen insgesamt 153 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren am ersten gemeinsamen Schwimmwettkampf teil. Den Abschluss bildeten 14 gemischte Staffeln, aus Ruderern und Kanuten. Die große Zahl an Teilnehmenden sorgte für eine besondere Wettkampfatmosphäre und eine durchweg gute Stimmung. 

„Der gemeinsame Wettkampf hat gezeigt, wie gut unsere Sportarten zusammenpassen. Wenn mehr Sportlerinnen und Sportler aufeinandertreffen, steigen nicht nur die Motivation, sondern auch die Qualität und die Attraktivität des Wettbewerbs“, sagt Steffi Junges, Sichtungstrainerin des Landeskanuverbands MV. „Für unseren Nachwuchs ist es eine wertvolle Erfahrung, sich sportübergreifend zu messen und neue Herausforderungen anzunehmen.“

Auch Thomas Schulz, Landestrainer des Landesruderverbandes MV, zieht ein positives Fazit: „Die Zusammenarbeit hat von Anfang an sehr gut funktioniert. Organisation, Ablauf und Stimmung beim Schwimmwettkampf haben uns bestätigt, dass wir mit diesem gemeinsamen Weg richtig liegen. Solche Formate stärken den Zusammenhalt im Wassersport und fördern gleichzeitig die athletische Entwicklung unserer Talente.“

Das nächstgelegene Ziel der Kooperation ist die Organisation eines gemeinsamen Athletikwettkampfs im März 2026. Die jungen Sportlerinnen und Sportler müssen dabei acht Stationen meistern – dazu zählen Laufen, Dreisprung, Seilspringen, der Kasten-Bumerang-Test, sowie verschiedene Übungen mit dem Medizinball. 

Darüber hinaus denken beide Verbände bereits weiter: Künftig könnte auch bei der Trainerausbildung zusammengearbeitet werden. Gemeinsame Kurse zur Verlängerung von Trainerlizenzen sind ebenso im Gespräch wie mögliche weitere sportübergreifende Projekte. 

Mit der Kooperation setzen der Landesruderverband MV und der Landeskanuverband MV ein Zeichen für Zusammenarbeit im Nachwuchsleistungssport – zum Vorteil der jungen Wassersportlerinnen und Wassersportler in Mecklenburg-Vorpommern.

Henning Lipski