Olympia-Flair in der Wal-Bar
Bei der Talkrunde zur Olympia-Bewerbung saßen am Samstag gleich mehrere Olympiamedaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner auf der Bühne. Zu Wort kam außerdem Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport in Mecklenburg-Vorpommern und der Rostocker Sportsenator Steffen Bockhahn. Moderiert wurde die Runde von Heiko Lex, Referent für Sportvereine und Olympia-Bewerbung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.
Über ihre Erfahrungen und Eindrücke von den Olympischen Spielen berichteten Kanutin Ramona Portwich (1988 Gold / Seoul, 1992 Silber und Gold / Barcelona, 1996 Gold und Silber / Atlanta), Turmspringerin Annika Walter (Silber / 1996 Atlanta) und Langstreckenläufer Hansjörg Kunze (1988 Bronze / Seoul). Sie machten deutlich, welch großen Stellenwert Olympische Spiele für Athletinnen und Athleten besitzen – insbesondere, wenn sie im eigenen Land stattfinden. „Einen gigantischen Effekt auf Mecklenburg-Vorpommern“ erwartet Wasserspringerin Annika Walter, wenn die Spiele mit den Segelwettbewerben nach Warnemünde kommen sollten. Kunze, der seit 2022 Präsident des Leichtathletik-Verbandes von Mecklenburg-Vorpommern ist, sieht die Olympischen Spiele aus sportlicher Sicht als wertvollste Marke, um die es sich als Standort auf jeden Fall zu kämpfen lohnt. Ein Zuschlag bei der Olympia-Bewerbung würde weltweite Aufmerksamkeit für die Region bedeuten.
