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Jede Stimme zählt: Publikumspreis bei den „Sternen des Sports“

DOSB Sterne des Sports
Über den Gewinner der Auszeichnung entscheidet die Öffentlichkeit

In wenigen Wochen wird in Deutschland wieder über Gold gejubelt. Denn am 26. Januar verleihen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken Raiffeisenbanken in Berlin zum 22. Mal die „Sterne des Sports“ in Gold für besonderes gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen sowie für kreative Sportvereinsentwicklung. Auch in diesem Jahr wird darüber hinaus am Vorabend ein Publikumspreis für herausragenden persönlichen Einsatz im Sportverein vergeben.

Den Publikumspreis bei den „Sternen des Sports“ loben der DOSB sowie die Volksbanken Raiffeisenbanken in Kooperation mit der ARD bereits zum elften Mal aus. Dafür wurden aus den 17 Finalistenvereinen drei Personen von einer Expertenjury nominiert. Wer von ihnen den Publikumspreis 2025 gewinnt, entscheidet nun die Öffentlichkeit.
Zur Wahl stehen:

  • Denise de Vries vom VfL Rastede e.V. (Niedersachsen, Region Weser-Ems)
  • Omar Fahmy vom FuNah e.V. (Niedersachsen)
  • Paul Werdin von der DLRG Weimar e.V. (Thüringen)

Die drei Nominierten werden nacheinander vom 13. bis 15. Januar im ARD-Morgenmagazin vorgestellt, am 16. Januar folgt eine Zusammenfassung der Kurzporträts. Die Filme stehen zudem auf sportschau.de und sterne-des-sports.de zur Verfügung. Alle Interessierten können ab dem 13. Januar (6.00 Uhr) abstimmen - ganz einfach und jederzeit auf https://www.sterne-des-sports.de/abstimmung-publikumspreis 

Die Wahl läuft bis Freitag, 23. Januar 2026, um 12.00 Uhr. Die Person, die bis dahin die meisten Stimmen erhalten hat, gewinnt den Publikumspreis bei den „Sternen des Sports“ 2025. Je nach Platzierung dürfen sich die Nominierten über eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro (1. Platz), 1.000 Euro (2. Platz) und 500 Euro (3. Platz) freuen. Die Ehrung wird am 25. Januar in der DZ BANK in Berlin stattfinden und das Ergebnis der Abstimmung tags darauf im Rahmen des Bundesfinales offiziell bekannt gegeben.

Denise de Vries: Übungsleiterin mit Vorbildcharakter
Sie schwimmt immer vorneweg: Denise de Vries ist die treibende Kraft der Initiative „Vom Tauchen zum Schwimmen - Schwimmerische Früherziehung im VfL Rastede“. Mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz ist die Übungsleiterin maßgeblich für den Erfolg des Konzeptes verantwortlich - und damit auch für den Erfolg bei den „Sternen des Sports“. Denise de Vries lebt dieses in Deutschland noch seltene Konzept seit Jahren mit außergewöhnlicher Leidenschaft, Fachwissen und persönlichem Einsatz und entwickelt es darüber hinaus ständig weiter. Sie begleitet mit ihrem Team Kinder teils ab dem Alter von zwölf Monaten, arbeitet bewusst in kleinen Gruppen und schafft durch Ruhe, Vertrauen und Kontinuität optimale Lernbedingungen. Die Kinder werden dabei nicht in kurzen Kursen „durchgeschleust“, sondern über mehrere Jahre hinweg altersunabhängig und in ihrem eigenen Lerntempo sicher an das Wasser herangeführt. Zudem wirkt Denise de Vries über den Verein hinaus als Referentin für den Niedersächsischen Schwimmverband und inspiriert andere Vereine, ihre Ausbildungskonzepte zu überdenken. Ihr Engagement macht den VfL Rastede zu einem echten Vorbild für moderne, nachhaltige und gesellschaftlich relevante Schwimmausbildung.

Omar Fahmy: Initiator und Steuermann bei FuNah
Omar Fahmy ist nicht nur Gründer, sondern bis heute der Motor des Vereins FuNah. Der Pädagoge hat früh erkannt, wie stark Bewegung, Gemeinschaft und Lernen zusammenwirken können, um Kindern und Jugendlichen bessere Chancen zu eröffnen - insbesondere jenen mit Zuwanderungsgeschichte oder aus sozial benachteiligten Familien. Auf seine Initiative hin entstand ein ganzheitliches Konzept mit wöchentlichen Sport- und Lernangeboten an Schulen und Kitas, Feriencamps wie Fahrrad- und Schwimmkursen, Sprachförderung und Bewegungsprogrammen. Diese Angebote werden von Studierenden der Universität Hildesheim begleitet und wissenschaftlich ausgewertet. Im Mittelpunkt stehen soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Selbstvertrauen und Toleranz, die durch Bewegung erfahrbar gemacht werden. Mit großem Einsatz, pädagogischer Haltung und einem starken Netzwerk hat Omar Fahmy so einen Ort geschaffen, der Kindern unabhängig von Herkunft oder Einkommen Orientierung, Anerkennung und Perspektiven gibt. Sein Engagement zeigt eindrucksvoll, wie aus individueller Motivation ein nachhaltiges Modell für Chancengleichheit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt entstehen kann.

Paul Werdin: prägender Impulsgeber bei der DLRG Weimar
Die DLRG Weimar lebt ihr Engagement im Behinderten- und Rehabilitationssport im Besonderen durch die Energie und Weitsicht von Paul Werdin. Er ist prägender Impulsgeber hinter einem Angebot, das weit über klassischen Gesundheitssport hinausgeht und älteren Menschen sowie Menschen mit Einschränkungen echte Gemeinschaft, Orientierung und Lebensqualität eröffnet. Unter seiner Leitung stehen regelmäßige Bewegungsangebote im Wasser und an Land im Zentrum - ergänzt durch den von ihm mitgestalteten monatlichen „Vereinsmittwoch Rehasport“, der Bewegung, Austausch, Prävention und soziale Teilhabe miteinander verzahnt. Dabei werden Themen wie Medienkompetenz, Ernährung oder Erste Hilfe praxisnah vermittelt, während gemeinsame Aktivitäten wie Wandertage sozialer Isolation entgegenwirken und den Zusammenhalt fördern. Paul Werdin zeigt mit seinem unermüdlichen Einsatz, wie niedrigschwellige, zugewandte Vereinsarbeit körperliche Fitness, mentale Stärke und gesellschaftliche Integration bis ins hohe Alter ermöglichen kann - und macht die DLRG Weimar damit zu einem Vorbild gelebter sozialer Verantwortung.

Die „Sterne des Sports“ gibt es bereits seit 2004
Mit dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ würdigen der DOSB und die Volksbanken Raiffeisenbanken bereits seit dem Jahr 2004 außergewöhnliche Aktivitäten des gesellschaftlichen Engagements in Sportvereinen. Der Gewinnerverein des mit 10.000 Euro dotierten „Großen Stern des Sports“ in Gold 2025 wird am 26. Januar in der DZ BANK in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, DOSB-Präsident Thomas Weikert und BVR-Präsidentin Marija Kolak prämiert.

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)