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Basketball macht Schule e.V. ist zweitgrößter Basketballverein Deutschlands

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Rostock liebt Basketball, und das stärker denn je. Während ALBA Berlin sich im neuen Ranking des Deutschen Basketball Bundes (DBB) die Spitze zurückholt, sendet der Basketballstandort Rostock mit seinen beiden Vereinen Rostock Seawolves e.V. und Basketball macht Schule e.V. ein beeindruckendes Signal für Wachstum, Struktur und Nachhaltigkeit im Kinder- und Jugendsport. 
 
„Der sinnvolle Strukturwandel raubt uns den Spitzenplatz, ebnet uns zugleich aber den Weg in die Zukunft für ein blühendes Basketball-Bundesland Mecklenburg-Vorpommern!“, sagt André Jürgens, der Klubchef in beiden Vereinen ist. „Wir haben große Ziele und setzen diese Schritt für Schritt um, mit Bedacht.“ 
 
Vom Spitzenreiter zum Doppelherz des Basketballs 
 
In den vergangenen beiden Jahren 2023 und 2024 führten die Rostock Seawolves das DBB-Ranking als größter Basketballverein Deutschlands an und standen sinnbildlich für den rasanten Boom der Sportart an der Ostsee. Mit der nun vollzogenen Umstrukturierung hat sich dieses Bild verändert. Es hat sich jedoch nicht abgeschwächt, sondern vielmehr geschärft.
 
Der ehemals alleinige Spitzenverein aus Mecklenburg-Vorpommern hat seine Strukturen neu geordnet: Während der Rostock Seawolves e.V. weiterhin das Gesicht des Leistungs- und Vereinsbasketballs bleibt, wurde das enorme Schul- und Breitensportengagement in den neu gegründeten Verein „Basketball macht Schule e.V.“ ausgegliedert. So sind aus einem starken Verein zwei spezialisierte Säulen geworden, die gemeinsam die Basis für langfristigen Basketballerfolg in Mecklenburg-Vorpommern legen.
 
Basketball macht Schule: Durchmarsch ins DBB-Spitzenfeld 
 
Besonders eindrucksvoll sind die ersten großen Fußspuren, die „Basketball macht Schule e.V.“ im aktuellen DBB-Ranking hinterlässt. Der Verein taucht als rein schulischer Träger mit Teilnehmerausweisen für Schul- und Kitasport direkt im absoluten Spitzenfeld auf und belegt mit seinen SSW-Zahlen auf Anhieb den zweiten Platz hinter ALBA Berlin.
 
Damit wird deutlich: Die wahre Wucht des Basketballbooms entfaltet sich längst in Turnhallen, auf Schulhöfen und in Kitas im ganzen Bundesland. Wo früher vor allem klassische Vereinsmannschaften die Statistiken bestimmten, zeigen heute flächendeckende Schulangebote, AGs und Projekte, wie sehr Basketball den Alltag der Kinder erreicht.
 
Seawolves: Strukturwandel als Wachstumssignal 
 
Dass der Name Rostock Seawolves e.V. im neuen Ranking nicht mehr den Spitzenplatz einnimmt, ist daher kein Zeichen von Rückschritt, sondern Ausdruck eines bewussten Strukturwandels. Die sportliche Heimat der Lizenzteams, Leistungsprogramme und klassischen Vereinsmannschaften bleibt erhalten. Die wachstumsstärkste Einheit – der Schul- und Breitensport – bekommt mit „Basketball macht Schule e.V.“ eine eigene Plattform.
 
So entsteht ein starkes Doppelherz: Hier der Verein, der Talente entwickelt, Teams formt und Leistungssport organisiert. Dort der Verein, der Tausende Kinder früh an den Ball bringt, Freude an Bewegung weckt und Basketball als festen Bestandteil des Schulalltags etabliert.
 
„Großartige Bestätigung – und Antrieb“ 
 
Wie dieser Erfolg intern gewertet wird, erklärt der Geschäftsführende Vorstand des Basketball macht Schule e.V. Martin Lange: „Die Platzierung im DBB-Ranking ist für uns eine großartige Bestätigung unserer Arbeit und ein starkes Signal für unseren Verein. Gleichzeitig ist sie für uns Antrieb, unsere Mission weiter voranzutreiben: noch mehr Kinder im ganzen Bundesland für Basketball zu begeistern und unseren Verein nachhaltig wachsen zu lassen.“
 
In diesem Statement steckt die Grundidee des Rostocker Weges: Das Ranking ist kein Selbstzweck und keine Trophäe für die Vitrine, sondern Zwischenstand eines langfristigen Projekts. Jedes Kind mit Ball in der Hand, jede Schul-AG, jedes neue Angebot in ländlichen Regionen ist Teil dieser Mission, Basketball fest in der Lebensrealität der jungen Generation zu verankern.
 
Ein Modell für ganz Basketball-Deutschland 
 
Was sich in Rostock abzeichnet, reicht weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Kombination aus leistungsstarkem Profistandort und eigenständigem, hochprofessionell organisiertem Schulverein zeigt, wie moderne Basketballförderung aussehen kann. Die Zahlen des DBB machen sichtbar, dass gerade diese Form der Verzahnung aus Verein, Schule und Breitensport die größten Wachstumseffekte erzielt.
 
Während ALBA Berlin sich die Spitze im Ranking sichert, sendet Rostock ein anderes, nicht minder starkes Signal: Hier entsteht eine Struktur, die nicht nur auf Titel und Tabellenplätze zielt, sondern auf Breite, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Wirkung. Wenn Basketball in Deutschland weiter wachsen will, führt an Modellen wie dem Doppel aus Rostock Seawolves e.V. und Basketball macht Schule e.V. kaum ein Weg vorbei.

Thomas Käckenmeister  

ROSTOCK SEAWOLVES 
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