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Auf dem Weg zu den Jugendsportspielen MV

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Junge Talente im Porträt

Wenn Ende Juni 2026 die besten Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler Mecklenburg-Vorpommerns zu den 17. Jugendsportspielen des Landessportbundes MV in Neubrandenburg zusammenkommen, stehen nicht nur Medaillen und Wettkämpfe im Mittelpunkt – sondern vor allem die Menschen hinter den sportlichen Leistungen. In den Wochen vor den Spielen stellen wir deshalb junge Athletinnen und Athleten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern vor: ihre Sportart, ihren Trainingsalltag, ihre Ziele und die Leidenschaft, die sie antreibt.

Die Sportlerportraits geben Einblicke in die Vielfalt des Nachwuchsleistungssports im Land und zeigen, mit wie viel Ehrgeiz, Disziplin und Teamgeist sich die Talente auf die Jugendsportspiele vorbereiten. Gleichzeitig erzählen sie Geschichten von persönlichen Erfolgen, besonderen Momenten und der Freude am Sport – stellvertretend für viele engagierte junge Menschen in den Vereinen Mecklenburg-Vorpommerns.

Heute:

Maja Pienkos

Nachwuchsathletin des SC Neubrandenburg

Leichtathletik liegt ihr im Blut

Mit gerade einmal elf Jahren zählt Maja Kathleen Pienkos bereits zu den vielversprechenden Nachwuchsathletinnen des SC Neubrandenburg. Die Sportgymnasiastin trainiert fast täglich, träumt von Olympia und hat ihre Begeisterung für die Leichtathletik praktisch in die Wiege gelegt bekommen.

Neubrandenburg. Wenn Maja Kathleen Pienkos über ihre Lieblingssportart spricht, merkt man schnell, wie viel Freude ihr die Leichtathletik bereitet. Die Elfjährige besucht die fünfte Klasse des Sportgymnasiums Neubrandenburg und gehört dort nicht nur sportlich, sondern auch schulisch zu den Besten. Mit der Leichtathletik begann sie bereits früh. „Seitdem ich sechs bin, mache ich Leichtathletik, also sozusagen seit der ersten Klasse“, erzählt die 11-Jährige.

Dabei führte ihr Weg zunächst über einen kleinen Umweg zur Leichtathletik. Als Vorschulkind probierte sie auch Ballett aus, doch die Begeisterung hielt sich in Grenzen. „Das hat mir nicht so viel Spaß gemacht“, sagt sie. Stattdessen fand sie schnell Gefallen an der Leichtathletik.

Dass sie schließlich auf der Tartanbahn landete, überrascht in ihrer Familie allerdings kaum. Leichtathletik hat bei der Familie Pienkos Tradition. „Mein Opa, mein Vater und mein Onkel haben alle schon in Neubrandenburg Leichtathletik gemacht – alle über die 400 Meter“, erzählt Maja. Nur ihre Mutter schlug einen anderen sportlichen Weg ein und spielte Volleyball.

Geboren wurde Maja zwar in Rostock, ihre sportliche Heimat fand sie jedoch in der Vier-Tore-Stadt. Dort entwickelte sich ihre Leidenschaft für die vielseitige Sportart immer weiter. Auf eine Disziplin festgelegt ist sie in ihrem Alter noch nicht, dennoch hat sie bereits klare Vorlieben. „Die 800 Meter sind meine Lieblingsdisziplin. Ballwerfen dagegen ist nicht so meine Stärke“, sagt sie mit einem Lächeln.

Einen ihrer bislang größten Erfolge feierte sie in der Altersklasse U9, als sie Landesmeisterin im Mehrkampf wurde. Dass sie sich im Mehrkampf wohlfühlt, passt auch zu ihrem sportlichen Vorbild. Maja schwärmt für die deutsche Mehrkämpferin und ehemalige Schülerin des Sportgymnasiums Sophie Weißenberg.

„Sophie ist sozusagen mein Vorbild. Ihre Mama war früher sogar mal meine Trainerin hier in Neubrandenburg“, erzählt die Nachwuchsathletin. Umso mehr bedauerte sie es, dass Weißenberg bei den Olympischen Spielen in Paris verletzungsbedingt schon während der Erwärmung passen musste und nicht an den Start gehen konnte. Große Leichtathletik-Veranstaltungen verfolgt Maja dennoch regelmäßig. „Weltmeisterschaften und Europameisterschaften schaue ich mir auch gerne im Fernsehen an.“

Die eigenen Ziele sind durchaus ambitioniert. „Olympia wäre natürlich ein Traum“, sagt die Elfjährige. Zunächst konzentriert sie sich aber auf die nächsten Aufgaben. Bei den Landesmeisterschaften der U12 im Rahmen der Landesjugendsportspiele möchte sie eine Medaille gewinnen. Im letzten Jahr schrammte sie über 800 Meter knapp daran vorbei.

Für diesen Traum investiert sie bereits viel Zeit. Vier- bis fünfmal pro Woche steht Training auf dem Programm. Dass sich Leistungssport und Schule am Sportgymnasium gut miteinander verbinden lassen, gefällt ihr besonders. „Ich finde es total cool, dass das Training auch mal vormittags ist.“

Und wenn einmal kein Training ansteht? Dann verbringt Maja Zeit mit ihren Freunden und spielt Klavier. Außerdem hat sie für eine Elfjährige ein eher ungewöhnliches Hobby: Sie häkelt gern. Dass im Sport nicht immer alles nach Plan läuft, hat sie ebenfalls schon erlebt. An eine Situation erinnert sie sich besonders gut: „Wir hatten mal ein Schulsportfest mit einem Herbstlauf. Da bin ich direkt am Start hingeflogen.“ Aufgeben kam für sie trotzdem nicht infrage. „Am Ende bin ich trotzdem noch Fünfte geworden.“ Eine Geschichte, die gut zu Maja passt: Auch wenn es mal einen Rückschlag gibt, kämpft sie weiter und behält ihr Ziel fest im Blick. Vielleicht führt sie dieser Weg eines Tages sogar bis auf die ganz große Bühne des Sports.

Tilo Berner

(im Auftrag des LSB MV)

Die eigenen Ziele sind durchaus ambitioniert. „Olympia wäre natürlich ein Traum“, sagt die Elfjährige. Zunächst konzentriert sie sich aber auf die nächsten Aufgaben. Bei den Landesmeisterschaften der U12 im Rahmen der Landesjugendsportspiele möchte sie eine Medaille gewinnen. Im letzten Jahr schrammte sie über 800 Meter knapp daran vorbei.

Für diesen Traum investiert sie bereits viel Zeit. Vier- bis fünfmal pro Woche steht Training auf dem Programm. Dass sich Leistungssport und Schule am Sportgymnasium gut miteinander verbinden lassen, gefällt ihr besonders. „Ich finde es total cool, dass das Training auch mal vormittags ist.“

Und wenn einmal kein Training ansteht? Dann verbringt Maja Zeit mit ihren Freunden und spielt Klavier. Außerdem hat sie für eine Elfjährige ein eher ungewöhnliches Hobby: Sie häkelt gern. Dass im Sport nicht immer alles nach Plan läuft, hat sie ebenfalls schon erlebt. An eine Situation erinnert sie sich besonders gut: „Wir hatten mal ein Schulsportfest mit einem Herbstlauf. Da bin ich direkt am Start hingeflogen.“ Aufgeben kam für sie trotzdem nicht infrage. „Am Ende bin ich trotzdem noch Fünfte geworden.“ Eine Geschichte, die gut zu Maja passt: Auch wenn es mal einen Rückschlag gibt, kämpft sie weiter und behält ihr Ziel fest im Blick. Vielleicht führt sie dieser Weg eines Tages sogar bis auf die ganz große Bühne des Sports.

Tilo Berner

(im Auftrag des LSB MV)

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Maja Pienkos - bei den Landesmeisterschaften der U12 im Rahmen der Landesjugendsportspiele MV