Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen sind Geschichte und der Landesschwimmverband Mecklenburg-Vorpommern kann auf eine erfolgreiche Meisterschaft, noch viel mehr auf eine großartige sportliche Entwicklung seines Nachwuchses in dieser Saison, zurückblicken.
Mit 24 qualifizierten Aktiven, die 63mal an den Start gingen, stellte der Verband eine so große Delegation, wie seit 2019 nicht mehr. Insgesamt stellten sieben Vereine des Verbandes, der SV Olympia Rostock, der SC Empor Rostock, der PSV Schwerin, der NSSV Delphin Neubrandenburg, der PSV Anklamer Peenerobben, die HSG Uni Greifswald und der PSV Stralsund Aktive für den Saisonhöhepunkt im Deutschen Schwimmverband.
Mit neun Finalteilnahmen und vier Medaillen bewiesen die Schwimmerinnen und Schwimmer darüber hinaus, dass nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze eine positive Entwicklung zu verzeichnen ist. Erfolgreichster Starter des Schwimmverbandes war Oskar Köckeritz vom SV Olympia Rostock, der seit Beginn der Saison am Bundesstützpunkt in Potsdam trainiert. Er erreichte insgesamt sechs Finalteilnahmen und schaffte dabei drei Podestplatzierungen. Er gewann über 200 m Schmetterling die Silbermedaille, über 50 m Brust und 100 m Schmetterling jeweils die Bronzemedaille. Damit durfte er sich über drei Medaillen freuen. Knapp am Podest vorbei schwamm er bei seinen Finalteilnahmen über 50 m Schmetterling und 100 m Brust, wurde undankbarer Vierter, darf sich mit den gezeigten Leistungen aber als großer Gewinner dieser Jahrgangsmeisterschaften fühlen.
Eine weitere Medaille für den Verband erkämpfte Matilda Dabers in ihrem Finale über 50 m Rücken, in dem sie nach ihrem dritten Platz im Vorlauf zur Bronzemedaille schwamm. Der Verband gratuliert Matilda und Oskar außerordentlich zu den erzielten Ergebnissen.
Für eine positive Überraschung bei den Meisterschaften sorgte Erik Witte vom NSSV Delphin Neubrandenburg, der als Dritter im Vorlauf über 50 m Brust das Finale erreichte und dort großartiger Sechster wurde. Eine weitere Finalteilnahme erschwamm sich Leon Engelmann vom SC Empor Rostock, der im Finale über 50m Freistil, in neuer persönlicher Bestzeit, Achter wurde.
Auch wenn es nicht für weitere Finalteilnahmen reichte, erzielte der Verband in den Vorläufen 29 Platzierungen unter den ersten 15. Viele der teilnehmenden Aktiven bewiesen, dass sie bei Abruf ihrer persönlichen Bestleistungen in die Nähe der Finalläufe schwimmen können. Exemplarisch für diese Entwicklung steht Zoe Reymers vom SV Olympia Rostock. Sie erreichte bei ihren ersten Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über 400 m Lagen, 400 m Freistil und 800 m Freistil jeweils den zehnten Platz und schrammte minimal an ihrem ersten Finale auf nationaler Ebene vorbei. Ergänzend zu den positiven Entwicklungen im Verband gratuliert die Fachsparte auch Georg Alexander Kloss, der zu Beginn der Saison vom SC Empor Rostock zum Bundesstützpunkt nach Potsdam wechselte und für den Potsdamer SV den Deutschen Meistertitel über 50 m Freistil gewann. Darüber hinaus gewann er eine Silbermedaille über 100 m Freistil und eine Bronzemedaille über 50 m Schmetterling. Pechvogel der diesjährigen Meisterschaften war Artem Skotar von der HSG Uni Greifswald, der sich beim Einschwimmen so schwer verletzte, dass er über 50 m Rücken und 100 m Rücken nicht an den Start gehen konnte. Der Verband wünscht ihm eine schnelle Genesung.
Die Fachsparte blickt auf eine erfolgreiche Saison mit großartigen Meisterschaften zurück. Zum Saisonende wartet jetzt noch der Landespokal im Rahmen der Landessjugendsportspiele am 27. Juni in Rostock, bei dem es um die letzten großen Titel auf Landesebene gehen wird.
Der Schwimmverband wünscht hierfür allen Aktiven großartige Ergebnisse.
Stefan Faulenbach

