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Hattrick für Johanna Martin bei DHM

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© Stefan Mayer

Johanna Martin (1. LAV Rostock) wurde erneut Deutsche Hallenmeisterin über 400 Meter! In einem engen Rennen bewies die Titelverteidigerin ihre Qualität im Finish und fing Herausforderin Skadi Schier (SCC Berlin) in 52,09 Sekunden noch ab. Damit gelang der U20-EM-Zweiten des Vorjahres der Titel-Hattrick! Im Halbfinale erzielte die Hansestädterin mit 51,92 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung. Die Norm für die Hallen-Weltmeisterschaften (51,75 Sekunden) verfehlte sie zwar knapp, kann möglicherweise jedoch bei den Welt-Titelkämpfen in Torun über ihre Platzierung in der Weltjahresbestenliste an den Start gehen.    

Über 60 Meter Hürden stellte Lia Flotow (1. LAV Rostock) ihre eigene Landesrekordzeit von 8,09 Sekunden ein. Als Dritte in ihrem Rennen wurde sie auf eine der äußeren Bahnen im Endlauf gelost und erwischte leider die Bahn acht. Im Finale kam sie nicht so gut aus den Blöcken, so dass eine weitere Steigerung ausblieb. In 8,12 Sekunden überquerte sie als Fünfte die Ziellinie, verfehlte die Hallen-WM-Norm um eine zehntel Sekunde. Schon am Freitagabend ging Emily Scherf (SC Neubrandenburg in den Kugelstoßring. Eine Woche zuvor mit neuer Bestweite Deutsche U20-Hallenmeisterin geworden, wollte die Vier-Tore-Städterin im Vergleich mit den "Großen" noch einmal zulegen. Mit 16,22 Meter gelang das nicht ganz, doch als Fünfte schlug sich die U20-EM-Vierte des Vorjahres beachtlich. Ihr ganz großes Ziel in diesem Jahr sind die U20-Weltmeisterschaften in Eugene.

Dieses Ziel hat auch Maria Schnemilich (1. LAV Rostock) im Blick. Die Deutsche U20-Hallenmeisterin im Mehrkampf und im Weitsprung ging über die 60 Meter Hürden an den Start und erzielte im Halbfinale 8,55 Sekunden. Gut schlugen sich ebenfalls die beiden Mehrkämpfer Niklas Tuschling und Ole Stein (beide 1. LAV Rostock) im Feld der Spezialisten. Niklas übersprang im Stabhochsprung 5,05 Meter und bleib damit nur fünf Zentimeter unter seiner Bestmarke. Ole zeigte ein gutes Rennen über 60 Meter Hürden. In 8,31 Sekunden verfehlte er nur um zwei hundertstel Sekunden seine Bestzeit.

Wir gratulieren Johanna Martin zur erfolgreichen Titelverteidigung sowie unseren weiteren Athleten und ihren Trainern zu den erzielten Leistungen!

Ralf Ploen

Leichtathletik-Verband M-V