Silber für die U16w, Platz 14 für die U16m beim Bundespokal in Dresden
Dresden. Der Bundespokal 2026 in Dresden war für den Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern (VMV) ein intensives und emotionales Wochenende. Während die weibliche U16-Auswahl mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung bis ins Finale marschierte und sich die Silbermedaille sicherte, belegte die männliche U16-Auswahl nach einem engen Turnierverlauf den 14. Platz.
U16 weiblich: Silber nach starkem Turnierverlauf
Vorrunde mit Luft nach oben
In der Gruppenphase traf Mecklenburg-Vorpommern auf den Brandenburger Volleyballverband und den Westdeutschen Volleyball-Verband. Beide Spiele wurden mit 2:0 gewonnen, dennoch war der Auftakt noch nicht frei von Fehlern. „Wir wollten uns von Spiel zu Spiel steigern und immer unsere beste Leistung bringen. Am ersten Tag ist uns das noch nicht gelungen“, ordnete Trainer Gordon Eske die Anfangsphase ein.
Deutliche Steigerung am Samstag
Am Samstagmorgen stand das Gruppenfinale gegen den Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verband an. Hier präsentierte sich die Mannschaft deutlich stabiler, variabler im Angriff und konsequenter im Aufschlag – ein ungefährdeter 2:0-Erfolg war die Folge zum Gruppensieg und der damit verbundenen direkten Qualifikation für das Viertelfinale.
Im Viertelfinale gegen Nordbaden zeigte Mecklenburg-Vorpommern zunächst einen starken ersten Satz mit hohem Tempo und klarem Druck im Angriff. Auch wenn die Intensität zwischenzeitlich etwas abnahm, blieb der 2:0-Sieg nie ernsthaft in Gefahr.
Halbfinale gegen Berlin: Hochklassiger Fight
Im Halbfinale wartete mit Berlin der erwartet schwere Gegner. Der erste Satz gelang nahezu perfekt – Berlin fand kaum Zugriff. Ab dem zweiten Durchgang entwickelte sich ein intensives Spiel mit langen Rallyes und hohem Niveau auf beiden Seiten. Am Ende setzte sich Mecklenburg-Vorpommern mit 2:1 durch und zog verdient ins Finale ein. „Unser Top-Niveau konnten wir noch nicht konstant halten, aber wir sind im Laufe des Turniers immer besser ins Spiel gekommen“, so das Trainerfazit.
